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Ansichten eines Kleides

Einmal Prinzessin sein und andere Träume

Wussten Sie eigentlich, dass Kleider eine Seele haben? Dass sie heimlich um Ihre Gunst buhlen: Wer wann wie oft und zu welchem Anlass von Ihnen auserwählt wird? Sie ahnen gar nicht, was sich in Ihrer Abwesenheit in Ihrem Kleiderschrank abspielt: Die Peek&Cloppenburg-Clique lästert über die H&Ms und die Ausverkauf-Schnäppchen. Auf der anderen Seite verbrüdern sich die Kandidaten für die Reinigung gegen das 40°C-Buntwäsche-Bügelfrei-Proletariat. Dann das kleine Schwarze, das stolz – aber auch ein wenig einsam immer wieder den Triumph genießt, bei den wirklich wichtigen Anlässen erste Wahl zu sein. Und zum Schluss die Maßanfertigungen, die Diven jeder Garderobe, die sich als Adel des Kleiderschranks fühlen und die Konfektionsware keines Blickes würdigen.
Glauben Sie nicht? Dann schleichen Sie sich abends einmal an Ihre Garderobe und lauschen Sie. Oder lesen Sie hier die Ansichten eines Kleides, das weiß, woher es kommt – und wohin es will ...


„Schon bei der ersten Anprobe in der Schneiderei Burscheid wusste ich, dass ich etwas Besonderes bin. Manche Kleider werden gekauft, weil sie ganz hübsch aussehen oder es ihnen gelingt, sich zwischen ihren Konkurrenten am Ständer geschickt nach vorn zu drängeln. Bei mir war das anders. Ich bin gewissermaßen ein Wunschkleid. Meine Besitzerin Rahel hatte den Wunsch – und ich bin die Erfüllung! Der Stoff wurde eigens für mich ausgewählt. Und der Schnitt ist eben kein Schnitt, der tausendmal kopiert und produziert wurde, sondern einzigartig. Rahel auf den Leib geschnitten. Sie und mich gibt es nur einmal. Wir sind füreinander gemacht ...

Manchmal fühle ich mich schon ein wenig allein. Klar, die anderen Kleider betrachten mich mit Argwohn. Wer könnte es Ihnen verdenken. Und hinter meinem Rücken reden sie über mich. Aber das macht mir nichts. Ich habe mich mit einer Jeans angefreundet. Wir lagen nebeneinander im Koffer, als wir mit Rahel nach Amerika flogen. Die Jeans war irgendwie lässig: „Ey, du gehst vielleicht zum Ball für den College-Abschluss“, hat sie gesagt, „aber am nächsten Tag im Café bin ich dran!“ Ganz schön frech. Dafür, dass sie irgendwo aus Fernost kommt. Aber Respekt! Ich hätte schon diese sechs Wochen im Container nicht ausgehalten. Unter Tausenden anderen Jeans. Zusammen mit Kaffeemaschinen vielleicht. Und dann diese Schaukelei. Brrrr.
Aber sie ist cool. Das muss man ihr lassen. Doch als ich ihr erzählt habe, wie viel Komplimente Rahel und ich während des Balls bekommen haben, war sie ziemlich still...

Gestern war ich beim Fotografen. Nein, nicht so ein Wald- und Wiesenfotograf. So ein richtiger Profi. Aus der Werbung. Ein alter Schulfreund von Frau Schulz, meiner Schöpferin. Sie haben allein zwei Stunden das Studio aufgebaut und das Licht eingestellt. Nur für mich. Und dieser Fotograf hatte ein Auge – er hat sofort gesehen, worauf es ankommt. Achten Sie mal auf meinen Saum. Das Muster im Stoff. Und diese Leichtigkeit. Aber ich will mich nicht so in den Vordergrund spielen. Ohne Rahel wären die Fotos lange nicht so schön geworden.
Rahel sieht aus wie eine Sängerin, hat der Fotograf gesagt. Soul. Naja, ich weiß nicht. In diesen Nachtclubs wird doch so viel geraucht. Ich denke da mehr an die Oper. Ein Auftritt in der Royal Albert Hall. Mit der Queen im Publikum. Oder in der Mailänder Scala. Ein Duett mit José Carreras. Das wäre was. Ich finde, ich habe auch etwas Spanisches! Schauen Sie mal die Bilder! Nein, nicht nur so: die müssen Sie schon groß klicken!

 

© Fotos von John M. John

Finden Sie nicht auch, dass wir verdammt gut aussehen? Als Rahels Papa sie sah, hat er „Meine Prinzessin!“ zu mir gesagt. Also zu Rahel und mir. Jetzt mal ehrlich, so ganz unter uns: Da wären Sie doch auch ganz schön stolz, oder?

Möchten Sie nicht auch einmal so etwas wie mich im Kleiderschrank haben? Eben etwas ganz Besonderes? Dann fragen Sie doch einfach mal in der Schneiderei Burscheid. Die können das. Kann ich nur empfehlen ...“

 

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„Was kostet eigentlich ein Kleid?“

Alle wichtigen Infos zum Thema „Maßanfertigungen“ finden Sie hier.

 

 

Weitere Impressionen aus der Schneiderei Burscheid: