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Teddys neue Kleider

„Vergesst eure Kindheit nicht!“

So bat Erich Kästner einst seine jungen Leser, die Träume und Gefühle, die sie als Kinder hatten, auch im Erwachsenenalter zu bewahren. Viele haben sich diesen Rat zu Herzen genommen und verbinden ihre Erinnerungen mit dem besten Freund aus Kindertagen: dem Teddy. Früher freute er sich mit Ihnen auf Weihnachten oder tröstete beim ersten Liebeskummer. Heute hat er zum Dank einen festen Platz auf der Couch im Wohnzimmer und erfährt noch immer – natürlich nur, wenn niemand zusieht – heikle Geheimnisse oder er wird bei wichtigen Lebensentscheidungen um Rat gefragt...

Doch die Jahre sind meistens auch an diesem treuen Begleiter nicht spurlos vorübergegangen: Das Fell hat sich gelichtet, ein paar Nähte sind morsch oder die Kleider, die ihn vielleicht einmal zum schönsten Teddy der Welt machten, sind nicht mehr das, was sie mal waren. Nun geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich für seine lange Freundschaft einmal erkenntlich zu zeigen.

Die Schneiderei Burscheid leistet „Erste Hilfe“ oder kleidet neu ein:
Boutiquen und Konfektionshäuser helfen nicht weiter, doch dafür sorgt die Schneiderei Burscheid gern für eine neue Naht oder für eine komplette Neuausstattung: Teddy bekommt ein topmodernes Outfit oder kann sich – wenn er es nun einmal wünscht – in einer prächtigen Tracht von seiner besten Seite präsentieren.

Auch wenn Ihr engster Vertrauter aus der Kinderzeit ein Elefant, ein Löwe oder eine Puppe ist oder wenn das Kuscheltier Ihres Kinder erste Verfallserscheinungen aufweist oder wenn Sie Ihre Marionettensammlung um eine Ägypterin und einen Zauberer erweitern möchten  – in jedem Fall stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite: Bringen Sie Ihren Liebling einfach einmal zu uns und freuen Sie sich auf eine Maßanfertigung der besonderen Art ...

 

Damit würde er sogar beim Oktoberfest eine gute Figur machen: Doch Teddy ist auch zu Hause auf der Couch riesig stolz auf seine Trachtenjacke.
Ganz schön fesch: Mit Trachtenjacke macht Teddy auch im Profil eine gute Figur!
Hurra, hurra, der Pumuckl ist wieder da: Mit neuem Pullover und neuer Hose macht der Schabernack wieder doppelt Spaß!

Warum heißt der Teddy eigentlich Teddy?

Kaum zu glauben, doch ein amerikanischer Präsident stand Pate bei der Namensgebung. Darin sind sich alle einig. Doch wie und warum – dazu gibt es gleich zwei Legenden, eine amerikanische und eine deutsche. Doch wir wollen natürlich nicht vorgreifen, sondern beide Geschichten von Anfang an erzählen ...

Die amerikanische Version: Der 26. Präsident der Vereinigten Staaten und begeisterte Jäger Theodore „Teddy“ Roosevelt bekam 1902 auf einer Jagd in Mississippi keine Gelegenheit zum Abschuss eines Bären. Seine Jagdgesellschaft präsentierte ihm als Ersatz nur ein angebundenes Bärenbaby, doch der Präsident weigerte sich, das Tier zu erschießen.  
Clifford K. Berryman, Karikaturist der Washington Post, hielt diesen Vorfall in einem Bildchen fest. Da Berryman den Bären in seinen Karikaturen weiter verwendete, wurde der „Teddybär“ zur Symbolfigur des Präsidenten. Von der Zeichnung inspiriert, bastelten der russische Einwanderer Morris Michtom und seine Frau Rose einen Bären als Dekoration für das Schaufenster ihres Ladens in Brooklyn. Roosevelt soll ihnen gestattet haben, ihn „Teddy's bear“ zu nennen. Weil die Nachfrage immer größer wurde, gründeten die Mitchums 1903 die Ideal Novelty and Toy Company und schufen den ersten Gelenk-Teddy.

Die deutsche Version beginnt in Giengen an der Brenz: Dort entwickelte 1902 Richard Steiff, ein Neffe der Spielzeugherstellerin Margarete Steiff, den ersten Teddybären mit beweglichen Armen und Beinen. 1903 wurde er in den USA angeboten, stieß jedoch dort auf wenig Gegenliebe. Daraufhin präsentierte ihn Margarete Steiff auf einer Messe, wo sie aber hauptsächlich ihre gefilzten Nadelkissen ausstellte. Ein amerikanischer Vertreter brauchte in letzter Minute ein „Verlegenheitsmitbringsel“ und erstand den Bären. Doch auch diesmal kam er nicht gut an und wanderte weiter von Hand zu Hand – bis er schließlich seinen Weg in die Auslage eines Geschäftes fand. Dort wurde er vom Sekretär Teddy Roosevelts entdeckt und landete auf der Geburtstagstafel der Tochter Roosevelts. Das Kind war von dem Bären so angetan, das es ihn nach seinem Vater „Teddy“ taufte. Von diesem Moment an wurde der putzige Geselle immer beliebter, und so kam es, dass 1903 auf der Leipziger Frühjahresmesse ein amerikanischer Vertreter bei der Firma Steiff 3.000 Teddybären bestellte.

Wie es sich auch immer zugetragen hat: Fest steht, dass der Teddy Anfang des 20. Jahrhunderts einen unbeschreiblichen Siegeszug antrat. Ganz ohne Fernseher und ganz ohne Internet wurde er so populär, dass „Teddy“ für Menschen aus aller Welt zu einem festen Begriff und oft zum besten Freund wurde – ein Phänomen, das für diese Zeit beispiellos ist.

 

 

 

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