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Der Druckknopf

Revolutionär mit langer Geschichte:

Der Druckknopf. Er wurde vor 120 Jahren erfunden, revolutionierte die Textilherstellung und ist heute überall präsent – manchmal edel und auffällig, manchmal versteckt und hautnah. Doch mitunter hat er auch seine Tücken und sitzt locker, fällt auseinander, reißt aus oder hält einfach nicht. Bei industriellen Einnietdruckknöpfen ist in solchen Fällen mit Nadel und Faden allein wenig zu machen – doch wir helfen Ihnen gern weiter!

Industriell verarbeitete Druckknöpfe sind Einwegprodukte, die nicht repariert, sondern nur ausgetauscht werden können. Die Schneiderei Burscheid hält ein Sortiment unterschiedlicher Druckknopf-Typen in verschiedenen Größen und Farben für Sie bereit und tauscht defekte oder ausgerissene Druckknöpfe in Jeans, Freizeit- und Sportbekleidung, Lederwaren oder Ausrüstungsgegenständen für Sie aus. Sofern es erforderlich ist, bessern wir den beschädigten Stoff aus und arbeiten eine nicht sichtbare zusätzliche Verstärkung ein, um ein erneutes Ausreißen zu vermeiden.

Einige Textilhersteller verwenden Druckknöpfe mit eigenem eingravierten Marken-Signet oder andere spezielle Sonderformen, die nicht durch das Original ersetzt werden können. Um einen einheitlichen „Look“ zu wahren, ist es daher häufig sinnvoll, nicht nur den defekten, sondern alle Druckknöpfe des betreffenden Kleidungsstückes auszutauschen.
Selbst mitgebrachte Druckknöpfe können wir in den meisten Fällen leider nicht verarbeiten.

Unten finden Sie eine Auswahl aus unserem Sortiment an Druckknöpfen, die wir in unterschiedlichen Größen und Farben für Sie bereit halten.

Druckknopf-Varianten bei der Schneiderei Burscheid:

Druckknöpfe, klein, Ø 14 mm

 

 

Druckknöpfe, mittel, Ø 15 mm
Druckknöpfe, groß, Ø 17 mm

 

Haben Sie noch individuelle Fragen zu Ihrem Kleidungsstück? Dann kommen Sie einfach vorbei – wir beraten Sie gern!

 

 

„...dazu bestimmt, das Öffnen und Schließen der Herrenhosen mit Latz zu vereinfachen.“

So beschreibt die Patentschrift den „Federknopf-Verschluss“, den der Erfinder des Druckknopfes Heribert Bauer am 5. März 1885 beim Kaiserlichen Patentamt registrieren ließ. Der Urdruckknopf hatte jedoch noch seine Kinderkrankheiten: Er rostete, klemmte, öffnete sich zu unpassenden Gelegenheiten und verschaffte der Damenwelt ungewollte Einblicke.

So wurde ein anderer mit dem Druckknopf berühmt: 1903 verbesserte der Stolberger Hans Prym die Technik durch eine elastische Feder im Druckknopf-Oberteil. Mit der zuverlässigeren und rostfreien Weiterentwicklung startete er die Serienproduktion und eine für diese Zeit beispiellose Werbekampagne.

Für das Schneiderhandwerk und die Textil-Industrie begann eine neue Ära: Die neue Verschlusstechnik eröffnete ganz andere Möglichkeiten und konnte – unsichtbar vernäht – als heimlicher Helfer vieles, was bis dahin mit Knöpfen, Knopflöchern, Haken und Ösen nicht so einfach und komfortabel zu lösen war. Der Druckknopf perfektionierte die Passform, betonte die Taille und knöpfte Korsetts und Mieder.

Auch mehr als 100 Jahre später gehört der Druckknopf noch lange nicht zum alten Eisen. Nach wie vor leistet er – verborgen oder modisch inszeniert – bei Kleidungsstücken und Accessoires aller Art ganze Arbeit und ist gefragter denn je: In seiner Heimat Deutschland werden zur Zeit 15 Millionen Druckknöpfe produziert – pro Tag!

 

 

 

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Weitere Impressionen aus der Schneiderei Burscheid: