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Bearbeitungszeit bei der Schneiderei Burscheid
Aktuelle Bearbeitungszeit:
ca. 3-4 Wochen

Eine perfekte Ausbildung, die es heute gar nicht mehr gibt. Mehr als 30 Jahre Erfahrung. Liebe zum Handwerk und das Bestreben, immer das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Das ist die Schneiderei Burscheid!

Über uns

Schneiderei Burscheid – Über uns
Anke Schulz, Inhaberin der Schneiderei Burscheid

Die Schneiderei Burscheid wurde bereits vor mehr als 100 Jahren von ihrem Namensgeber Josef Burscheid gegründet. Im Jahr 1990 habe ich das Wuppertaler Traditionsunternehmen übernommen und über 30 Jahre lang als Maßschneiderin geführt. Seit 2021 konzentriere ich mich nun auf mein Spezialgebiet: Das Kunststopfen hochwertiger Strickbekleidung – Ihre Lieblingsstücke, die Sie nach der Reparatur wieder mit Freude tragen können!

Über mich

Ich hatte das Glück, eine Ausbildung zu erhalten, die es heute leider nicht mehr gibt: Alternativ zu einer klassischen Lehre in einem Handwerksbetrieb war es in den 1980er Jahren möglich, das Maßschneiderhandwerk in allen seinen Facetten im Rahmen einer schulischen Ausbildung zu erlernen: Hier vermittelten erfahrene Schneidermeisterinnen über insgesamt drei Jahre Tag für Tag ihr gesammeltes Wissen und Können. Dabei wurde allergrößter Wert darauf gelegt, Schülerinnen und Schülern insbesondere die handwerklichen Techniken des Schneiderberufes nahezubringen: So lernten wir gewissermaßen „von der Pike auf“, beispielsweise Schlingen-, Kreuz- und Hexenstiche zu nähen, einen Hohlsaum herzustellen, ohne maschinelle Hilfe einen Kragen und ein Revers zu pikieren oder aber anspruchsvolle Säume, Knopflöcher und sogenannte „Fliegen“ mit der Hand anzufertigen. So erlernte ich Fertigkeiten, die heutzutage nur noch die allerwenigsten Schneider und Schneiderinnen beherrschen.

 

Als ich nach dieser fundierten Ausbildung – ausgestattet mit einigem handwerklichen Können, jedoch noch ohne wirkliche Praxiserfahrung – im Jahr 1990 mit 22 Jahren die Schneiderei Burscheid übernahm, hatte ich ein weiteres Mal Glück: Quasi zum „Inventar“ gehörte auch eine Altgesellin, die mir im Laufe der ersten Jahre all diese kleinen Tricks und Kniffe verriet, die man als Schneiderin im täglichen Alltag kennen muss. Zu ihrem Know-how gehörte auch das Kunststopfen von Löchern in Strickbekleidung – eine Kunst, die sie wie keine andere beherrschte.

 

Aus meiner Freude, mit der Hand zu arbeiten, entwickelte sich auf diesen Grundlagen das Kunststopfen von Pullovern, Strickjacken oder Strickkleidern im Laufe der Jahre immer mehr zum Schwerpunkt meiner Tätigkeiten, auf die ich mich heute nun ausschließlich konzentriere.

 

Als ausgerechnet die Schule, an der ich meine Ausbildung gemacht hatte, im Jahr 2021 eine erfahrene Schneidermeisterin suchte, ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe. Seither freue ich mich darüber, dass ich – neben meinen Kunststopfarbeiten – auch nachfolgenden Generationen die Begeisterung für das Schneiderhandwerk vermitteln kann.